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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Auf Ersuchen von Bischof [Hermann von Augsburg] (petente urbis episcopo) kehrt Abt [Egino von St. Ulrich und Afra] in Augsburg (monasterii Augustensis) mit einigen Brüdern [vom Kloster St. Georgen im Schwarzwald, Lkr. Villingen] zurück und stellt die früheren Verhältnisse im Kloster wieder her.

Überlieferung/Literatur

Vita Theogeri abbatis sancti Georgii et episcopi Mettensis lib. 1 cap. 28 (12. Jh.) MG SS 12, 462f.

Kommentar

Egino hatte bereits vor seiner Einsetzung zum Abt im Jahr 1109 (s. Nr. 399) wegen monastischer Differenzen das Kloster in Augsburg verlassen und sich vor allem in St. Blasien aufgehalten (vgl. Gebele 37 ff; Jakobs, Hirsauer 60). Das gute Einvernehmen mit Bischof Hermann ist für 1109 gesichert. Ob er später wegen Differenzen mit dem Bischof oder vornehmlich aus religiösen Gründen Augsburg verließ, ist schwer zu entscheiden. Ein Zusammenhang der von der Vita Theogeri überlieferten Vorgänge mit den Streitigkeiten um 1118 (s. Nr. 425, 427) besteht sicher nicht. Vgl. dazu auch Hallinger 437 f und 448 f. Zur Vita Theogeri s. auch Wattenbach-Holtzmann 628 f, 172+.

 

Nachtrag:

 

Über die Vita Theogeri, aus deren Zusammenhang sich der Aufenthalt Eginos in St. Georgen im Schwarzwald ergibt s. Wattenbach-Schmale 239ff.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 405, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e5a733d2-8e1e-470e-a082-2e17edaf806c
(Abgerufen am 24.09.2018).

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