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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Papst Innozenz II. befiehlt Bischof W[alther] von Augsburg (Augustensis episcopus), die von ihm dem Abt E[ngelschalk] von Benediktbeuern [Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen] (Burensis monasterii) und dessen Mitbruder O. erteilte Lösung von der durch den Bischof ausgesprochenen Exkommunikation zu achten, das Kloster nicht zu belästigen und den Mönchen, die es wegen der Anfeindung verlassen hätten, die Rückkehr zu erlauben.

Überlieferung/Literatur

MB 7, 99 Nr. 14 (nach Abschrift 12. Jh. in der Bayer. Staatsbibliothek München); Meichelbeck, Chronicon Benedictoburanum 1, 90; Migne, PL 179, 393 Nr. 342. - GP 2 I, 72 Nr. 4; vgl. 41 Nr. 45; JL 1, 882 f Nr. 7933; Plechl, in: DA 11, 429 Nr. 121.

Kommentar

Das päpstliche Mandat setzt die Verfügung und die Mitteilung von 1137 Juni 11 und 15 (Nr. 493, 494) voraus, dürfte also in den Anfang des Jahres 1138 zu setzen sein; durch den Tod des Abtes Engelschalk (1138 Mai 31) ist der spätest mögliche Termin gegeben (Plechl, in: DA 11, 431, vgl. auch 433-436). - Auf den Abschluß der Auseinandersetzungen zwischen Augsburg und Benediktbeuern unter dem nach Engelschalks Tod gewählten Abt Walther weist das Chronicon Benedictoburanum (12. Jh.) hin (MG SS 9, 236; MB 7, 37); vgl. dazu auch Nr. 499 und 500.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 497, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e56a248c-0830-4989-9ce7-5ca89cf69b06
(Abgerufen am 20.02.2018).

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