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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Bischof G[ebehard III.] von Konstanz teilt Papst Paschalis II. mit, daß Bischof H[ermann] von Augsburg zur kirchlichen Einheit zurückgekehrt sei.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt im Brief Papst Paschalis II. von 1100 April 7 an Bischof Hermann von Augsburg (s. Nr. 378); Ladewig-Müller, 1, 74 Nr. 591; Gebele 113 f Nr. 7; GP 2I, 132 Nr. 33.

Kommentar

Ende 1099 hatte Papst Paschalis II. Bischof Gebehard III. von Konstanz das Vikariat für Deutschland übertragen (Ladewig-Müller 1,74 Nr. 592; GP 21,132 Nr. 31); erwähnt ist dies auch mit dem Hinweis auf 1099 Weihnachten in Bernoldi chronicon (MG SS 5,467). Damit wurde die Vikarsbestallung von 1089 erneuert und bestätigt (s. Nr. 360). Ein 1100 Januar 18 datierter Brief Paschalis II. an Gebehard von Konstanz, der in dem aus der Augsburger Dombibliothek stammenden Clm 3739 fol. 2’ überliefert ist (vgl. über die Handschrift Nr. 378), setzt offensichtlich die Ernennung zum Vikar voraus; Bischof Hermann von Augsburg ist darin jedoch nicht erwähnt (Ladewig-Müller 1, 75 Nr. 594; GP 2I,132 Nr. 32). Zur Datierung der Ernennung vgl. Schumann, Legaten 71. Über Gebehard von Konstanz vgl. auch P. Diebolder, Bischof Gebehard III. von Konstanz (1084—1110) und der Investiturstreit in der Schweiz, in: Zeitschrift für Schweizer Kirchengeschichte 10 (1916) 81 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 375, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/db2a71ee-cd32-4bdd-aac9-0dab11985fd6
(Abgerufen am 19.06.2018).

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