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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Erzbischof Siegfried von Mainz teilt Bischof Embriko von Augsburg den Auftrag Papst Gregors VII. (s. Nr. 328) mit und ermahnt ihn zur Erfüllung.

Überlieferung/Literatur

Zu erschließen aus dem Brief Erzbischof Siegfrieds an Papst Gregor VII. von [1075 Januar]; Stimming, Mainzer UB 1, 241 Nr. 345. - Böhmer-Will 1, 199 f Nr. 94 (irrtümlich zu 1074 Februar).

Kommentar

Veranlassung zu dieser Aufforderung an Embriko war das päpstliche Schreiben von 1074 Dezember 4 (s. Nr. 328); ein konkreter Anlaß zur Untersuchung des Amtsantritts von Bischof Embriko oder über seine Lebensführung ist nicht überliefert. Ob Embriko der Ladung nach Rom folgte, ist nicht zu erkennen; in den Quellen zur Fastensynode von 1075 wird er nicht genannt (s. MG EE sel. 2 I, 196 ff; Hauck, KG Deutschlands 3, 777 Anm. 4). Möglicherweise ist aus den zu 1075 überlieferten Ereignissen (s. Nr. 330) auf eine Reise mit dem Ziel Rom zu schließen. - Über die wegen ihrer Beschlüsse zur Laieninvestitur, zu Simonie- und Konkubinatsfrage der Priester wichtige Synode s. Meyer v. Knonau, Jb. Heinrichs IV. u. Heinrichs V. 2, 451-455; Erdmann, Briefliteratur 254 f; v. Guttenberg 233 Nr. 456.

 

Nachtrag:

 

Zur römischen Synode von 1075 März 22 - 28 vgl. Schieffer, Investiturverbot 114-132; s. auch GP 4, 103 f Nr. 158.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 329, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/d8dba178-f815-4424-b0ea-2ea5b7844285
(Abgerufen am 20.10.2018).

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