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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Bischof Walther von Augsburg erteilt die Zustimmung, daß König Konrad III. die Kirche in Wallenzin [Welzheim, Rems-Murr-Kreis] mit Präsentations- und Zehntrecht dem Kloster Lorch [Ostalbkreis] (Laureacense coenobium) überläßt und dafür vom Kloster die Kirche in Ebermaeringen [Ebermergen, Lkr. Donau-Ries] erhält.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Urkunde Bischof Hartwigs von Augsburg von 1181 Juli 8 (Wirtembergisches UB 2, 441 f) und in dem Mandat Papst Innozenz’ III. von 1200 Oktober 11/17 (Migne, PL 214, 873 f Nr. 4); vgl. MG DD 9, 203 f Nr. +114.

Kommentar

Zur Überlieferung der verlorenen Urkunde Konrads III., aus der sich die Zustimmung des Diözesanbischofs, Walthers von Augsburg, zu diesem Tausch ergibt, vgl. F. Eheim - H. Feigl, Ein Deperditum Konrads III. für das Kloster Lorch, in: Anzeiger der Österr. Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Klasse 91 (1955) 359-362. Das Rechtsgeschäft dürfte beim Aufenthalt Konrads III. im Sommer 1144 in Lorch geschlossen worden sein; s. Nr. 513. - Zu Lorch vgl. auch Germania Benedictina 5, 372, 375; zu Ebermergen s. BA 3, 1117 ff (dem Bearbeiter ist dieses Tauschgeschäft entgangen).

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 514, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/d7fc8a69-7a41-4873-a3f7-ddc99564df76
(Abgerufen am 22.09.2018).

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