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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Papst Coelestin II. trägt auf Bitte des Abtes B[ertrich] von Rott (Rotensis monasterii) [Lkr. Rosenheim] Bischof W[alther] von Augsburg (Augustensis episcopo) auf, für die Rückgabe der dem Kloster Rott durch G., Witwe des Grafen Otto, und den bischöflich augsburgischen Ministerialen Sigifrid (ministerialis tuus) entfremdeten Güter zu sorgen. - Dat. Lat. 4. non. ian.

Überlieferung/Literatur

MB 1, 359 Nr. 7 (nach Or. im HStA München); Migne, PL 179, 788 f Nr. 24. - GP 1, 357 Nr. 4; 2 I, 42 Nr. 47; JL 2, 4 Nr. 8476; RB 1, 172.

Kommentar

Die Jahresdatierung ergibt sich aus der Regierungszeit Coelestins II. (1143 September 26 bis 1144 März 8; LthK 22, 1254). Bei dem als verstorben erwähnten Grafen Otto handelt es sich wohl um Otto II. von Lechsgemünd [abgeg. bei Lechsend, Lkr. Donau-Ries] (Tyroller, Genealogische Tafeln 215 Nr. 11, 222). Die Besitzungen dieser Familie in der Diözese Augsburg und die Zugehörigkeit des Ministerialen Sigifrid zur Augsburger Bischofskirche begründen den Auftrag an Bischof Walther. Über Rott a. Inn vgl. Hemmerle, Germ. Ben. 2, 266, 268; über die Grafen von Lechsgemünd, welche die Vogtei über das Kloster Rott am Inn besaßen, vgl. auch E. Noichl, Gründung und Frühgeschichte des Klosters Rott bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts, in: W. Birkmaier (Hg.), Rott am Inn, Beiträge zur Kunst und Geschichte der ehemaligen Benediktinerabtei (1983) 13 f.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 510, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/d6a2c38c-0c65-4a1e-a851-b3101597724e
(Abgerufen am 18.02.2018).

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