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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Domscholaster Gerhoh von Augsburg wird von Bischof Hermann von Augsburg (episcopo Augustensi) [aus dem Stift Rottenbuch] nach Augsburg (Augustam) zurückgerufen und begibt sich mit diesem nach Rom zu dem unter Vorsitz von Papst Calixtus II. stattfindenden Konzil im Lateran.

Überlieferung/Literatur

Gerhohi Reichersbergensis commentarius in psalmum 133 (12. Jh.) MG Lib. de lite 3, 498.

Kommentar

Die Reise Bischof Hermanns ist durch Nr. 446 belegt; zum Amt Gerhohs s. Nr. 367 Ziffer 4; über das Laterankonzil, das im März 1123 stattfand, vgl. Meyer v. Knonau, Jb. Heinrichs IV. u. Heinrichs V. 7, 228 ff, 233, 238 f Anm. 14 und 15; Haller, Papsttum 2 I, 478; 2 II, 539. - Über den Psalmenkommentar Gerhohs vgl. Classen 415; zu seiner Verbindung mit Rottenbuch s. Nr. 436; über die Rückkehr nach Augsburg und die Romreise vgl. auch Mois, Rottenbuch 119. Daß die Versöhnung Bischof Hermanns mit dem Papst durch Vermittlung Gerhohs geschehen sei, berichtet Chronicon Magni presbyteri (12. Jh.), MG SS 17, 491; vgl. Gebele 88. Einer besonderen Vermittlung bedurfte es in dieser Angelegenheit wohl nicht, zumal ein engerer Kontakt zwischen Calixtus II. und Gerhoh nicht nachweisbar ist (vgl. Classen 26).

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 443, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/d5d45e6b-16da-43b2-8d8d-2ba97832cf9b
(Abgerufen am 18.02.2018).

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