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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Papst Innozenz II. nimmt auf Bitte [von Bischof Walther von Augsburg] Propst Grimo und Konvent des Klosters Ursberg (monasterium Ursburgense) [Lkr. Günzburg] unter den apostolischen Schutz, bestätigt die Besitzungen, die Stiftsregel, Zehntrechte, freie Wahl von Propst und Vogt, die Weihebefugnisse des Diözesanbischofs, wenn dieser in der Gnade des apostolischen Stuhles stehe (si tamen catholicus fuerit et gratiam apostolice sedis habuerit), andernfalls Propst und Konvent sich einen anderen Bischof wählen könnten, trifft Bestimmungen über das Verhältnis des Stiftes zu den Diözesansynoden und über den Vollzug allgemeiner Interdikte und bestätigt die vom Bischof übertragenen Pfarreien Hattenhusen [Attenhausen, Lkr. Günzburg] und Peiersret [Bayersried, Lkr. Günzburg]. - Dat. Lat., 2. id. april.

Überlieferung/Literatur

GP 2 I, 84 Nr. 1 (nach beschädigtem Or. im HStA München); RB 1, 153; JL 1, 886 Nr. 7981.

Kommentar

Vom Pergament dieses Privilegs ist am oberen Rand ein Stück abgeschnitten, so daß bei der Petitio „exorati ergo venerabili fratre nostro“ der folgende Text mit dem zu erschließenden Namen des Bischofs von Augsburg fehlt. Eine Edition des Privilegs fehlt; der in GP 2 I, 84 Nr. 1 angekündigte Abdruck in Studien und Vorarbeiten zur Germania Pontificia II ist nicht erschienen. - Zur Gründung von Ursberg vgl. Nr. 470; zu den Formularteilen, die den Diözesanbischof betreffen, vgl. auch die ähnlichen Bestimmungen in den Privilegien von 1125 für Anhausen (Nr. 454) und Neresheim (Nr. 455). Über die zu Ursberg gehörigen Pfarreien Attenhausen und Bayersried vgl. BA 10, 55 und W. Volkert, Ursberg und seine inkorporierten Pfarreien, in: Das obere Schwaben vom Illertal zum Mindeltal 5 (1959/60) 325 f; HAB Krumbach 28 f.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 498, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cf52dc82-24c6-41f1-af94-56609c08d6a4
(Abgerufen am 21.02.2018).

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