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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Salomon [III.], Bischof von Konstanz und Abt von St. Gallen, übergibt dem Kloster St. Gallen die abbatia Favariensis [Pfäfers, Kt. St. Gallen], behält sich die lebenslängliche Nutznießung und die des St. Galler Hofes Pussanwanch [Bußnang, Kt. Thurgau] vor, die unter bestimmten Bedingungen an seinen Neffen Waldo [später Bischof von Chur] übergehen soll.- In der Signumzeile werden genannt: Bischof Salomon [III. von Konstanz], sein Vogt Domnicus Curiensis, Waldo, dessen Vogt Erchanger, Dekan Albricus, dessen Vogt Willeharius, die Bischöfe Dracholf [von Freising] und Hiltine [von Augsburg], Odalrich [Graf des Argen- und Rheingaues], Chuonrat [Graf des Linzgaues], die Grafen Peretholt, Huc, Adalbret, 27 namentlich Genannte. - Notavi diem V. fer., V. kal. ian., XIII. annum Hludowici regis.

Überlieferung/Literatur

Perret, UB der südl. Teile des Kantons St. Gallen 1, 65 f Nr. 58 (nach Orig. im StiftsA St. Gallen) ; Wartmann, UB St. Gallen 2, 362 f Nr. 761.

Kommentar

Die Angabe der Regierungsjahre ist auf jeden Fall unrichtig, da Ludwig nur von 900 bis 911 regierte; vielleicht ging der Schreiber, Notker Balbulus, von dem Jahr der Leistung des Treueides an den kgl. Knaben (898) aus. Richtig zum Jahr 909 führt die Tagesangabe (V. kal. ian.) in Verbindung mit der Nennung des Wochentags (fer. V.). - Über die Beziehungen des Klosters St. Gallen zur Abtei Pfäfers in der 1. Hälfte des 10. Jh. vgl. K. Jordan, Die älteren Urkunden des Kl. Pfäfers, in: ZSchwG 15 (1935) bes. 27 f.

 

Nachtrag:

 

Druck: Bündner UB 1, 74 f Nr. 89. - Zur Sache vgl. auch Fischer, Freisinger Bischöfe 34.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 97, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cd8197a1-d02f-4a72-aea1-8ba9d35b7231
(Abgerufen am 21.02.2018).

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