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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Erzbischof Aribo von Mainz erneuert vor der Synode mit den Bischöfen der Mainzer Kirchenprovinz seine Ansprüche auf das Kloster Gandersheim. Er wird jedoch von dem durch die anwesenden Bischöfe unterstützten Vorbringen des hildesheimischen Domdekans Tadilo bewogen, die Angelegenheit zurückzustellen.

Überlieferung/Literatur

Annales Hildesheimenses (11. Jh.) MG SS Schulausg. 35; Wolfherii vita Godehardi episcopi posterior cap. 23 (11. Jh.) MG SS 11, 209; Vita Meinwerci episcopi Patherbrunnensis cap. 201 (12. Jh.) MG SS Schulausg. 116; Annalista Saxo (12. Jh.) MG SS 6, 677; Annales Magdeburgenses (12. Jh.) MG SS 16, 169. - Böhmer-Will 1, 159 Nr. 66; von Guttenberg 92 Nr. 201.

Kommentar

Zur Synode vgl. Breßlau, Jb. Konrads II. 1, 255 und Wenner 176 f. Die Quellen für diese Versammlung nennen die anwesenden Bischöfe nicht namentlich (Ann. Hildesheimenses: Aribo cum suis suffraganeis). Die Tatsache, daß Bruno schon oft in diesem Streit als Sprecher gewirkt hat (vgl. Nr. 248, 254; s. auch Nr. 210), läßt dessen Teilnahme an dieser Versammlung als sicher erscheinen. Der Zeitpunkt der Tagung ist nur mit der Jahrzahl überliefert. Sie muß jedoch in den ersten Monaten des Jahres 1028 stattgefunden haben; denn im Oktober des gleichen Jahres wurde auf der Nationalsynode in Pöhlde endgültig über die Gandersheimer Sache entschieden. Hier war Bruno nicht mehr anwesend. „Concionator“ Godehards von Hildesheim war Dompropst Wigger (Breßlau, a. a. O. 1, 255-258; Wenner 177 ff; RI 3, 68 Nr. 134 a).

 

Nachtrag:

 

Zum Gandersheimer Streit vgl. Goetting, Kanonissenstift Gandersheim 93.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 255, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cbf26509-bff7-4baa-82ba-195dd39c9117
(Abgerufen am 18.02.2018).

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