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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Hildrat übergibt an Kloster Lauresham [Lorsch, Lkr. Heppenheim/Bergstraße], dem Abt Adalpero vorsteht, Eigengut „in pago Lobodoninse“ [Lobdengau], in den Marken Hantscuhesheimero [Handschuchsheim, Stadtkr. Heidelberg], Rorbachi [Rohrbach, Stadtkr. Heidelberg], Buodesheimero [wohl Wüstung Botzheim bei Ladenburg, Lkr. Mannheim] und vier namentlich genannte Leibeigene. „Signum Adalberonis piissimi presulis atque abbatis, qui hanc kartam donationis scribere iussit“. Elf Klosterangehörige werden in der Unterfertigung genannt. - IIII. idus nov.

Überlieferung/Literatur

Glöckner, Cod. Lauresham. 2, 92 Nr. 382, Regest Nr. 3552 (nach Abschr. des 12. Jh. im HStA München).

Kommentar

Nach Kapitel 55 der Chronik (Glöckner 1, 339, vgl. auch 1, 334 Anm. 3) erscheint seit 901 EB Hatto von Mainz als Abt von Lorsch (H. Büttner, Jb. Bt. Mainz 2, 260 f gibt die Übertragung der Abtei Lorsch an Hatto mit 900/902 an). Adalpero dürfte also kurz nach Ausstellung dieser Urkunde auf die Abtswürde verzichtet haben. Dazu stimmt auch die Angabe, daß Adalpero fünf Jahre der Abtei vorgestanden sei; läßt sich doch seine Einsetzung zu 895 erschließen (Nr. 56; vgl. Neundörfer 25).

 

Nachtrag:

 

Über das Ende der Tätigkeit Adalperos für Lorsch s. Wehlt 37. - Handschuchsheim ist in Handschuhsheim zu berichtigen.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 74, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cb9c0109-8bc1-4c6a-b605-6cb8f1c33da7
(Abgerufen am 19.02.2018).

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