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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Die Bischöfe Wolfgang von Regensburg und Udalrich von Augsburg (Augustensis episcopus) übertragen dem „monasterium Wezzinbrunnense“ [Wessobrunn, Lkr. Weilheim] Zehnten.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt im Privileg Papst Innozenz II. für Wessobrunn von 1141 November 20, HStA München, Kloster Wessobrunn Urk. Nr. 3. - MB 7, 380 ff Nr. 6. - JL 21 Nr. 8160; GP 2 I, 66 Nr. 1; vgl. Feist-Helleiner, AZ 37, 48 Anm. 23.

Kommentar

Die Nennung Wolfgangs von Regensburg und Udalrichs als Bischöfe ist nur in den letzten Monaten Udalrichs berechtigt, da Wolfgang erst Ende 972 Bischof wurde (Janner 1, 357). Allerdings wissen wir sonst nichts über das Schicksal Wessobrunns in der 2. Hälfte des 10. Jh.; es war nach der Zerstörung 955 (vgl. Nr. 133) wohl kaum Benediktiner-Kloster, doch hat sich sicher eine Anzahl von Säkularkanonikern unter einem Propst dort aufgehalten, bis 1065 das monastische Leben wieder eingeführt wurde (vgl. MG SS 15, 1025).

 

Nachtrag:

 

Über die zu erschließende Urkunde vgl. Volkert, St. Stephan 25; s. auch Nr. 520 und 521. - Zur Ernennung und Weihe des Bischofs Wolfgang von Regensburg 982/983 s. Popp, in: VO 112, 23 f.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 152, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/caa53d96-f8ac-47db-a0a1-92e045bdaab9
(Abgerufen am 20.09.2018).

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