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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Papst Paschalis II. schickt dem Bischof G[ebehard III.] von Konstanz die Statuten des Konzils von Troyes, tadelt ihn wegen seines Fernbleibens und teilt mit, daß Erzbischof [Ruthard] von Mainz mit seinen Suffraganen, mit Ausnahme der Bischöfe [Otto] von Bamberg und [Wido] von Chur, welche die langobardische Synode [in Guastalla] besucht haben, die Ausübung ihres Amtes verboten worden sei (fratrem nostrum Moguntinum cum omnibus suffraganeis suis praeter Babenbergensem et Curiensem) wegen ihres Fernbleibens.

Überlieferung/Literatur

Neugart, Codex diplomaticus Alemanniae 2,42 (nach Abschrift 12. Jh. in der Stadtbibliothek Schaffhausen) ; Migne, PL 163, 213; Jaffe, Bibl. rer. Germ. 3,37. - Bündner UB 1, 176 Nr. 227; JL 1, 731 Nr. 6143; GP 2I, 135 Nr. 44; 5 Nr. 6; 2II, 87f Nr. 5; Böhmer- Will 1, 240 Nr. 79; Ladewig- Müller 1, 80 Nr. 645; Heidingsfelder 94 Nr. 282; Gebele 116 Nr. 25.

Kommentar

Das undatiert überlieferte Schreiben ist wohl bald nach der Versammlung in Troyes (1107 Mai 23; JL 1, 730) anzunehmen; Hermann von Augsburg wird nicht ausdrücklich genannt. Ihm war bereits auf der Synode von Guastalla die Ausübung des Amtes verboten worden (s. Nr. 388), wovon er wenig später gewisse Ausnahmen erreichte (s. Nr. 389). Zu den Vorgängen von Troyes vgl. Hauck, KG Deutschlands 3, 895; Meyer v. Knonau, Jb. Heinrichs IV. u. Heinrichs V. 6,50 ff; über deren Bedeutung für Hermann s. Zoepfl, Investiturstreit 322; Gebele 33. Die Konzilsbeschlüsse sind auch in der Augsburger Handschrift Clm 3739 fol. 7’ überliefert (Ruland, in: ABtmAug 1, 47; zur Handschrift vgl. Nr. 378).

 

Nachtrag:

 

Regest: GP 4, 121 Nr. 217.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 393, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c9a3dc21-0104-4148-92c5-219c9ef68b55
(Abgerufen am 24.09.2018).

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