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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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König Ludwig d. K. verleiht Bischof Erchanbald von Eichstätt auf dessen durch [Erz-]Bischof Hatto von Mainz, Bischof Adalpero [von Augsburg] und den Grafen Chuonrad vorgebrachte Bitte bei dem Kloster Eichstätt Markt, Münze und Zoll sowie das Befestigungsrecht und verbietet jedermann, in der Klostermark und in sechs genannten Orten ohne Zustimmung des Bischofs Forstrechte auszuüben. - Nonas febr., anno inc. domn. DCCCC., ind. X., regnante domno Hludowico anno VIII.

Überlieferung/Literatur

MB 31 I, 178 f Nr. 90 (nach angeblichem Orig. im HStA München) ; Reindel, Luitpoldinger 76 f Nr. 47. - RI 21 Nr. 2049 ; Heidingsfelder 38 f Nr. 101.

Kommentar

Das angebliche Original ist frühestens gegen Ende des 10. Jh. entstanden, doch bestehen gegen die inhaltliche Echtheit keine Bedenken (Kehr, Kanzlei Ludwigs d. K. 24 f, bes. 29). Unter Benutzung des Wortlautes wurden die Verleihungen Ludwigs d. K. von Konrad I. 918 September 9 bestätigt (MG DD 1, 33 f Nr. 36. - RI 21 Nr. 2106; Heidingsfelder 42 f Nr. 113). - Die unrichtige Angabe des Inkarnationsjahrs und der Indiktion ist nach dem Regierungsjahr zu berichtigen. Die Ortsangabe Frankfurt fügt sich gut in das Itinerar Ludwigs d. K., der 908 Januar 11 in Aachen, am 11. Februar in Frankfurt Hof hielt (RI 21 Nr. 2048; vgl. Dümmler, Ostfr. Reich 23, 550 f. Vgl. Nr. 88).

 

Nachtrag:

 

Druck: MG DKar. Germ. 4, 185 ff Nr. 58 (nach Nachzeichnung des 10. Jh. im HStA München). - Zur Sache vgl. auch HAB Eichstätt 21.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 87, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/b976e58b-6062-4110-ba52-3a2e31176753
(Abgerufen am 22.06.2018).

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