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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Kaiser Arnolf schenkt Bischof Adalpero Güter in Kerenesheim [Gernsheim, Lkr. Groß-Gerau, Hessen] im Rheingau zu freiem Eigen.

Kommentar

Zu erschließen aus der Schenkung Adalperos an Kloster Lorsch von 897 Mai 20 (Nr. 63; vgl. zur Überlieferung auch RI 21 Verl. Urk. Nr. 2). Aus der Wendung der Schenkungsurkunde Adalperos an Lorsch „Arnolfo glorioso imperatore tradente“ geht hervor, daß die Tradition nach der Krönung Arnolfs im Februar 896 stattfand (Nr. 59). Die Weitergabe der Güter an Lorsch 897 Mai 20 gibt die obere Zeitgrenze an. Ein zeitlicher Zusammenhang mit der Urk. von 897 Januar 30 (Nr. 61) scheint nicht gegeben (wie ihn MG DKar. Germ. 3, 228 Nr. 150 vermutet). Anläßlich dieser Schenkung kam wohl das Urbar des rheinfränkischen Reichsgutes von der kaiserlichen Kanzlei an Adalpero, aus dessen Besitz es dann an Lorsch gelangte (K. Glöckner, Ein Urbar des rheinfr. Reichsgutes aus Lorsch, in: MIÖG 38, 389, 397; über Gernsheim vgl. auch A. Schuchert, Gernsheim im Mainzer Kulturraum, in: Jb. f. d. Bt. Mainz 2 [1947] 102).

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 60, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/b0b00bde-3c9d-4be5-8e06-79557f3b1a12
(Abgerufen am 21.06.2018).

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