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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Kaiser H[einrich IV.] ersucht die geistlichen und weltlichen Reichsfürsten (archiepiscopis, episcopis, ducibus, comitibus ceterisque regni principibus) um eine so bemessene Frist zu den Verhandlungen über den Frieden mit seinem Sohn [Heinrich V.] und ihnen, daß er die für ihn notwendigen Berater, die Erzbischöfe [Ruthard] von Mainz, [Bruno] von Trier und [Friedrich] von Bremen, die Bischöfe [Heinrich] von Freising, [Hermann] von Augsburg (Augustensem), [Wido] von Chur und [Burchard] von Basel, die Herzöge Magnus [von Sachsen], Theoderich [von Oberlothringen] und [Boriwoi II.] von Böhmen sowie die Grafen [Robert] von Flandern und Wilhelm von Burgund, einladen könne; sie sollen bewirken, daß sein Sohn die Verfolgungen einstelle.

Überlieferung/Literatur

C. Erdmann, Die Briefe Heinrichs IV(Deutsches Mittelalter 1) 1937, 63f Nr. 42; Schmale, Quellen zur Geschichte Kaiser Heinrichs IV., 138 ff Nr. 42; MG Const. 1, 131 Nr. 79 (nach Abschriften 12. Jh.).- Böhmer-Will 1,238 Nr. 67; May 1, 99 f Nr. 407; Gebele 115 Nr. 18.

Kommentar

Zu diesem Schreiben vgl. C. Erdmann, Untersuchungen zu den Briefen Heinrichs IV., in: Archiv für Urkundenforschung 16 (1939) 228; s. auch Langosch, Briefe Heinrichs IV. 99 f Nr. 42. Zur Überlieferung vgl. auch Meyer v. Knonau, Jb. Heinrichs IV. u. Heinrichs V. 5, 252 Anm. 62; zur Datierung kurz vor dem Tod Heinrichs IV. (1106 August 7) ebd. 311 ff; vgl. auch Gebhardt-Grundmann 91, 352.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 386, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a83588d0-83a4-4544-b88b-70da5b6a5b8a
(Abgerufen am 24.02.2018).

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