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RIplus | Erzbischöfe von Mainz - Abt. 1, Bd. 1 (1289-1328)

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Erzbischof Gerh[ard] nimmt die Ritter Friedrich von Rosdorf und Dietrich von Hardenberg zu Amtleuten an, überträgt ihnen die Burgen und befestigten Plätze Rusteberg, Hanstein, Hardenberg, Harburg (Hore-) und Heiligenstadt, verspricht ihnen bis zum 25. Juli (Jakobstag) 50 Mk. Silber in Landeswährung zu zahlen und von da an jährlich je 50 Mk. an Martini und an Invocavit. Der Vertrag kann jederzeit gekündigt werden, doch unter Einhaltung einer so langen Kündigungsfrist, daß der Erzbischof rechtzeitig für Ersatz sorgen kann.

Originaldatierung:
D. Aschaffemburg 1296 V. kal. Mart.

Überlieferung/Literatur

Or.: München, Reichsarchiv (Mainz, Erzstift fasc. 43). Siegel stark verletzt. – Gedr.: v. Gudenus, Cod. dipl. 1, 891; Wolf, Gesch. d. Geschlechts v. Hardenberg 1 Ukb. 27 nr. 25. – Reg.: Hempel, Inventarium 2, 20; Würdtwein, Nova subs. dipl. 5 S. XX; Urkundl. Gesch. der v. Hanstein 1, Urk. S. 9 nr. 45; v. Wintzingeroda-Knorr, Wüstungen d. Eichsfeldes 537, 557, 828 und 857.

Gegenurkunde der Ritter d. e. d., Or.: München, Reichsarchiv (Habel f. 8). Beide abhang. Siegel fehlen. – Gedr.: Schunk, Beyträge zur Mainzer Gesch. 3, 259.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. EB Mainz 1,1 n. 439, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e08e14c7-202f-4951-9932-f4ff9222f032
(Abgerufen am 17.11.2018).

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