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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) erteilt dem Grafen Hugo (von Ampurias) und allen Bedrängern des Klosters Rodas (D. Gerona) (Ugoni comiti et omnibus illis, qui hereditatem sancti Petri Rodensis invaserint) die Mahnung, widerrechtlich entzogene Klosterbesitzungen, besonders das Kastell Verdaria und dessen Pertinenzen, bis zum nächsten Osterfeste zu restituieren, und befiehlt allen, die durch den Grafen etwas aus dem Klostergut erhalten oder sich sonst angeeignet haben, die sofortige Rückerstattung, widrigenfalls wegen Ungehorsams die Exkommunikation verhängt werden müsse. ‒ Si iram Dei pertimesceretis ...

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: Erw.: n. 1257. Drucke: Villanueva, Viage XV 235; Kehr, PUU. in Spanien I 261; Zimmermann, PUU. 1010 n. 531. Reg.: J. *3076; JL. *4034. Lit.: Kehr, Prinzipat 21; Guitert i Fontseré, Monestir 18 u. 61; Villada, Hist. de España III 325; Abadal, L'abat Oliba 156 ff.; Valls-Taberner u. Soldevila, Hist. de Cataluña I 111; Bauer, Rechtsverhältnisse 109 ff.; Engels, Schutzgedanke 124 f.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Kehr, PUU. in Spanien I 115, 163 f. u. 261 f. Villanueva bezog seinen Text aus dem heute verlorenen Original im Klosterarchiv von Rodas. Er setzt das undatierte Mandat in den Pontifikat Benedikts VII. Zur richtigen Datierung auf Nov. 1021 vgl. n. 1231 und n. 1257. Das Kastell Verdaria gehörte seit 974 dem Kloster. Über die Veranlassung des päpstlichen Mandates vgl. n. 1231. Dessen Mißerfolg bezeugt n. 1257.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1232, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1021-11-00_3_0_2_5_0_1293_1232
(Abgerufen am 27.05.2017).