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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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In Anwesenheit und mit Billigung des Papstes Benedikt (VIII.) (venerabili papa Benedicto presente et confirmante) verleiht Kaiser Heinrich auf Bitte seines Kaplans, des Salzburger (Archi)diakons Aribo, dem ihm von diesem tradierten Benediktinerinnenkloster Göß (in der Steiermark) unter der Äbtissin Kunigunde ein Privileg, betreffend Immunität und Besitzschutz sowie freie Wahl der Äbtissin und des Vogtes.

Überlieferung/Literatur

Drucke: MG. DH. II n. 428; H. Appelt, Das Diplom Kaiser Heinrichs II. für Göß vom 1. Mai 1020 (1953) 30. Reg.: JL. I p. 511; Wiesflecker, Reg. I 14 n. 20; Böhmer-Graff n. 1969. Lit.: Schetter, Intervenienz 16; Appelt, Gesch. des Stiftes Göß 26; Wehlt, Reichsabtei und König 239.

Kommentar

Die Notiz über die päpstliche Zustimmung findet sich im Kaiserdiplom im Anschluß an die Datierung (Dat. kal. Mai ind. III., a. Dom. incarn. MXX., a. dom. Henrici II. regnantis XIX., imp. vero VII.). Über das Kaiserdiplom vgl. die Arbeiten von Appelt. Papst Benedikt hat dem Kloster kurz vorher ebenfalls ein Privileg erteilt (n. 1222).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1225, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1020-05-01_3_0_2_5_0_1283_1225
(Abgerufen am 20.01.2017).