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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Unter dem Vorsitz des Papstes Benedikt (VIII.) und des Kaisers Heinrich sowie in Anwesenheit vieler Bischöfe aus allen Gegenden tagt in Bamberg eine Synode, die eine Reihe wichtiger Beschlüsse faßt (multa ibi utilia, multa honesta decreta sunt).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Chr. s. Laurentii Leodiensis 19 (MGSS. VIII 268). Reg.: JL. I p. 510; Boye, QuKat. 75; Guttenberg, Reg. 74 n. 156; Böhmer-Graff n. 1292 c. Lit.: Hirsch, Jahrbücher III 161; Boye, Synoden 255; Mikoletzky, Kaiser Heinrich 66 f.; Herrmann, Tuskulanerpapsttum 33; Wolter, Synoden 281.

Kommentar

Das genaue Datum ist unbekannt. Es kommt der ganze Zeitraum des päpstlichen Aufenthaltes in Bamberg in Frage, vielleicht der 20. Apr., für den sich Boye, QuKat. 75 entscheidet, kaum der durch andere Ereignisse (vgl. n. 1212) voll ausgefüllte Ostersonntag (17. Apr.), für den Guttenberg eintritt. Die Anwesenheit vieler Bischöfe in Bamberg wird durch n. 1210 und n. 1221 bestätigt. Die Chr. Leodiensis schließt den Bericht über die Synode unmittelbar an Bemerkungen über den Zweck der Berufung Benedikts durch Heinrich nach Bamberg (n. 1139) an. Über die Verhandlungsgegenstände erfährt man nichts; vgl. aber n. 1139. Vielleicht erfolgte damals auch die Intervention Kaiser Heinrichs für Nienburg (vgl. n. 1272).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1213, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1020-04-00_1_0_2_5_0_1270_1213
(Abgerufen am 17.01.2017).