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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) gibt allen Besuchern des Klosters Ripoll (in coenobio sanctae Dei genitricis convenientibus) (D. Vich) bekannt, daß er auf Bitten des Abtes Oliba von Ripoll (Rivipollensis) erlaubt habe, am Feste Mariä Lichtmeß (ad festivitatem ypapanti Domini) im klösterlichen Gottesdienst sowohl das Halleluja als auch den Hymnus angelicus zu singen, selbst wenn dieses Fest in die Zeit nach Septuagesima falle. ‒ Quoniam omnis universalis ecclesiae ...

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: 17. Jh., Paris Bibl. nat.: Coll. Baluze 107 fol. 300v. Drucke: Marca-Baluze, Marca hispanica 994; Cocquelines, Bull. I 318; Tomassetti, Bull. I 507; Migne, PL. 139, 1630; Zimmermann, PUU. 970 n. 509; Junyent i Subira, Dipl. Oliba 70 (zu 1016 Ende). Reg.: J. 3085; JL. 4050. Lit.: Kehr, Prinzipat 20 f.; Albareda, L'abat Oliva 108 f.; Abadal, L'abat Oliba 126 f.; Bauer, Rechtsverhältnisse 134.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Kehr, PUU. in Spanien I 124. Über den Entfall des Halleluja und des Gloria in der Fastenzeit vgl. Jungmann, Missarum sollemnia I 441 Anm. 43 u. 531. Kehr vermutet, daß Oliba mit seinem Bruder, dem Grafen Bernhard von Besalú, im Jan. und Feb. 1017 in Rom weilte und damals das undatierte Privileg für Ripoll erbeten habe; vgl. n. 1182.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1185, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1017-00-00_1_0_2_5_0_1241_1185
(Abgerufen am 18.06.2018).