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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt VIII. empfängt ehrenvoll den Gebetes halber nach Rom gekommenen Erzbischof Poppo von Trier, ehrt ihn durch Meßfeiern und Gastungen, ermahnt ihn beim Abschied bezüglich seiner Amtsführung, verleiht ihm wunschgemäß das Pallium und übergibt ihm eine diesbezügliche Urkunde (n. 1169).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Gesta Treverorum, cont. I 1 (MGSS. VIII 175). Reg.: GP. X/1, 52 n.? *84. Lit.: F. Lesser, Erzbischof Poppo von Trier (1888) 26; Heydenreich, Metropolitangewalt 24.

Kommentar

Im Anschluß an den Bericht über den Romaufenthalt Poppos (quem domnus Benedictus VIII .... magno cum honore suscepit, ... ita ut pro eo missas faceret et cum ipso saepius cibum caperet ...) bringen die Gesta den Wortlaut der Palliumurkunde n. 1169, wonach sich die Ereignisse in den Anfang Apr. 1016 datieren lassen. Poppo soll die Romreise bald nach seiner im Jan. 1016 erfolgten Weihe unternommen haben. Die Palliumurkunde spricht allerdings von einer Übersendung des Pallium. Lesser leugnet daher den persönlichen Empfang in Rom; vgl. dazu auch Hauck, Kirchengesch. III 488.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. †1168, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-04-00_1_0_2_5_0_1224_F1168
(Abgerufen am 19.06.2018).