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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) gewährt dem Kloster San Benedetto in Salerno ein Privileg über seine Besitzungen und Rechte.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Innozenz' II. v. 1139 VIII. 20 (IP. VIII 366 n. 7). Reg.: IP. VIII 365 n. *3.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Kehr in GGN. 1901, 245 und IP. VIII 364 f. In der zitierten Urkunde Innozenz' II. und ebenso in einer Urkunde Clemens' III. (IP. VIII 366 n. 10) wird das Privileg Benedikts als Vorurkunde genannt und nach den ebenfalls verlorenen Urkunden Agapits II. (n. 192) und Johannes' XV. (n. 675) gereiht. Das nächste Papstprivileg soll das Kloster von Paschalis II. bekommen haben (IP. VIII 366 n. *5). Von den im 11. Jh. regierenden Päpsten des Namens Benedikt kommt als Aussteller wohl am ehesten Benedikt VIII. in Frage, der mehrmals und zuerst 1016 für Salerno geurkundet hat (vgl. n. 1170 und n. 1207) und 1022 selbst in Süditalien weilte (n. 1238). Zur Zeit Benedikts IX. wurde San Benedetto in Salerno 1038 einem ehemaligen Abt von Montecassino verliehen, und in einer Bulle Stephans IX. vom Jahre 1058 für Montecassino erscheint das Salernitaner Kloster in der freilich durch Interpolationen verfälschten Besitzliste; vgl. IP. VIII 364 f. Benedikt IX. und Benedikt X. kommen also als Aussteller weniger in Frage. Als im Jahre 1493 die Diplome des Klosters San Benedetto gesammelt kopiert wurden, fehlte bereits das Privileg Benedikts. Dessen Inhalt dürfte im wesentlichen den genannten Nachurkunden entsprochen haben.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1172, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1016-00-00_1_0_2_5_0_1228_1172
(Abgerufen am 25.03.2017).