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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Eine an diesem Tage datierte Urkunde des Herzogs Wilhelm (V.) von Aquitanien (Willelmus dux Aquitanensium) für das Kloster Saint-Hilaire-le-Grand (beati Hilarii preciosi confessoris) (in Poitiers) schließt mit einer Bestätigungsformel des Papstes Benedikt (VIII.) (Ego Benedictus sanctę catholicę et apostolicę Romanę ęcclesię presul hoc idem confirmans in eternum valere decrevi).

Überlieferung/Literatur

Drucke: L. Redet, Documents pour l'histoire de St-Hilaire de Poitiers (Memoires de la Société des antiquaires de l'Ouest 14/1847, 80); Analecta iuris pontificii 10/1869, 319. Reg.:Lit.:

Kommentar

Die zitierten Editionen beruhen angeblich auf dem damals noch in Poitiers vorhandenen Original, nach dem aber Wiederhold, PUU. in Frankreich 15 vergeblich gesucht hat. Die Urkunde bestätigt zum Seelenheil des Ausstellers die Unverletzlichkeit der Besitzungen (beneficia) des Klosters. Ihre volle Echtheit wird bezweifelt. Vor der päpstlichen Bestätigungsformel wird das Signum des Bischofs Giselbert (von Poitiers), des Herzogs Wilhelm (Willelmi comitis et abbatis) und seines Sohnes Wilhelm (VI.) notiert. Das Datum lautet: Hoc privilegium firmatum est III. nonas Augusti peracti mille XV. annis ab incarnatione Domini nostri, regnante rege Roberto in Francia. Wann Wilhelm die päpstliche Bestätigung in Rom eingeholt hat, läßt sich nicht feststellen. Im Jahre 1017 ist er durch n. 1199 in Rom (unsicher) bezeugt. Nichts erfährt man aus F. D. Callahan, William the Great and the Monasteries of Aquitaine (Studia monastica 19/1972, 321‒342). Wilhelm war auch Laienabt von St-Hilaire.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1159a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1015-08-03_1_0_2_5_0_1215_1159a
(Abgerufen am 24.03.2017).