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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Mit Erlaubnis des Papstes Benedikt (VIII.) werden die Reliquien der Märtyrer Primus und Felician von Rom nach Fruttuaria (D. Ivrea) gebracht, welchem Kloster der Papst auch das seinerzeit gewährte Indulgenzprivileg (n. 1094) in erweiterter Form bestätigt.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Chr. abbatiae Fructuariensis 90 ff. (Calligaris 119). Reg.: IP VI/2, 150 n. † *5.

Kommentar

Das Datum der angeblichen Translation der Reliquien, die ex concessione des Papstes durchgeführt worden sein soll, wird in der zitierten Chr. mit a. Dom. MXIV., ... V. id. Jan. angegeben. Das Indulgenzprivileg Benedikts VIII. (n. 1094) soll damals um die Feste und Oktavfeste dieser Heiligen vermehrt worden sein. Beide Nachrichten haben nur legendären Charakter. Die Reliquien der beiden Märtyrer werden noch heute in Rom verehrt, sollen aber laut der Chr. super tumulum des angeblich schon vorher nach Fruttuaria übertragenen Tiburtius (vgl. n. 1094) deponiert worden sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. †1122, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1014-01-09_1_0_2_5_0_1177_F1122
(Abgerufen am 24.03.2017).