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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) läßt (als Geschenk für König Heinrich II. zu dessen Kaiserkrönung) einen mit Edelsteinen verzierten und einem goldenen Kreuz versehenen Goldapfel herstellen (precepit fabricari quasi aureum pomum atque circumdari per quadrum pretiosissimis quibusque gemmis, ac desuper auream crucem inseri).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Rodulf Glaber, Hist. I 5 (Prou 21 f.). Reg.:Lit.: Hirsch, Jahrbücher II 424; Wappler, Papst Benedikt 25; Schramm, Sphaira 61 f. u. 68 f.; Deér, Globus 312 ff.

Kommentar

Zur Überreichung des Geschenkes vgl. n. 1124. Rodulf Glaber berichtet vom päpstlichen Auftrag im Anschluß an eine freilich unrichtige Jahresangabe, so daß man annehmen möchte, der päpstliche Befehl sei kurz nach Jahreswechsel erteilt worden, als die Kaiserkrönung schon nahe bevorstand. Über diese wurde schon im Jahre 1013 verhandelt; vgl. n. 1125. Über die Deutung der Insignie gemäß der Beschreibung der Quelle vgl. die zitierten Arbeiten von Schramm und Deér.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1121, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1014-00-00_2_0_2_5_0_1176_1121
(Abgerufen am 27.05.2017).