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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Vor Papst Benedikt VIII. verklagt Abt Guido (I.) von Farfa (monasterii sanctae Mariae dominae nostrae, quod appellatur in Pharpha) (D. Sabina) Buccio, den Sohn des Gunzo, wegen widerrechtlicher Inbesitznahme der seinem Kloster gehörigen Kirche Santa Colomba (in der Sabina) sowie deren Pertinenzen. Der Papst überträgt die Entscheidung des Streites einem Gerichtshof unter dem Vorsitz des (römischen) Konsuls und Dux Alberich.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Gerichtsurk. v. 1013 V. 23 (Giorgi-Balzani, Regesto di Farfa IV 35) und Gregor v. Catino, Chr. (Balzani, FSI. 34/1903, 95). Reg.: IP II 63 n. *18; Zimmermann, PUU. 911 n. 480. Lit.: Schuster, Ugo di Farfa 129; Hirschfeld, Gerichtswesen 466; Schuster, Farfa 147; Kölmel, Kirchenstaat 60.

Kommentar

Der Streit wurde durch Alberich III., den Bruder des Papstes, nach Ladung des Angeklagten am 23. Mai 1013 im Hause des Konsuls in Rom zugunsten des Klosters entschieden. Die Klage dürfte wenige Tage vorher eingebracht worden sein. Über die Lage des Streitobjektes vgl. die zitierten Werke von Schuster.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1114, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1013-05-00_1_0_2_5_0_1169_1114
(Abgerufen am 29.03.2017).