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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) teilt dem Bischof Bruno von Langres (Brunoni Lingonum presuli) mit, daß er wunschgemäß auf Grund der von ihm und dem Abte Wilhelm von Saint-Bénigne-de-Dijon (monasterii martiris Benigni) (D. Langres) übersandten päpstlichen und königlichen Privilegien die Besitzungen und Rechte des Klosters, besonders auch im Burgus und am Friedhof (von Dijon) bestätigt habe. ‒ Monasterii martiris ... Dat. pridie kal. Dec. pm. Petri SAS. bibl., ind. X.

Überlieferung/Literatur

Org.: nördl. Perg. (190 × 230) Dijon Arch. départ.: 1 H 10 n. 4. Kop.: 1‒2) 17. Jh., Paris Bibl. nat.: Ms. lat. 17080 fol. 18 u. Ms. lat. 9089 fol. 105. Facs.: Chevrier-Chaume, Chartes II 240. Drucke: Pérard, Recueil 172; Gautier, Étude 282: Chevrier-Chaume, Chartes II 39; Zimmermann, PUU. 899 n. † 474. Reg.:Lit.: Gautier, Étude 267 ff.; Appelt, Die falschen PUU. 258 ff.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. auch Wiederhold, PUU. in Frankreich II 5. wo das angebliche Original als Kopie des 12. Jh. bezeichnet wird. Noch im 17. Jh. konnte jedoch Pérard die Besiegelung feststellen. Es handelt sich um eine Fälschung aus der Wende vom 11. zum 12. Jh., wie auch die Verwendung des nördlichen Pergamentes und der Minuskelschrift zeigt. Mit n. 1102 besteht inhaltlich völlige Übereinstimmung, nur der Passus über die Schutzpflicht des Bischofs von Langres ist fortgelassen, weil man darauf anscheinend keinen Wert mehr legte. Zur Kritik vgl. weiters n. 1104.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. †1103, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1012-11-30_2_0_2_5_0_1158_F1103
(Abgerufen am 28.03.2017).