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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt VIII. nimmt das Kloster Saint-Médard (D. Soissons) unter dem Abt Richard in den päpstlichen Schutz: mahnt die Bischöfe von Soissons, Noyon und Laon sowie den Erzbischof von Reims, gegen die Feinde des Klosters mit der Exkommunikation vorzugehen, falls sie nicht Satisfaktion leisten wollen, und bestätigt die Klosterprivilegien, besonders das Recht der Volkspredigt, der Benediktion und der Absolution.

Überlieferung/Literatur

Reg.: 17‒18. Jh., Paris Bibl. nat.: Coll. de Picardie 243 fol. 313 (Ramackers, PUU. in Frankreich IV 48 Anm. 1); Zimmermann, PUU. 889 n. † 465. Erw.: Urk. Alexanders III. v. 1175 VII. 7 (Ramackers, PUU. in Frankreich IV 309).

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Ramackers, PUU. in Frankreich IV 47 f. Die Bestimmung über die Volkspredigt und über das Recht der Äbte, die bischöfliche Benediktion zu erteilen, kommen auch in den gefälschten Privilegien Johannes' III. (JK. † 1039) und Gregors I. (JE. † 1239) vor. Die Echtheit der Benedikturkunde, die nur in undatierter Regestenform bekannt ist, muß daher zweifelhaft bleiben.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. †1084, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1012-00-00_7_0_2_5_0_1138_F1084
(Abgerufen am 17.01.2017).