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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) gibt durch eine (n. 812 fast gleichlautende) Urkunde allen Gläubigen (omnibus universaliter Christi famulis) die auf Bitten des Bischofs Siegfried von Piacenza und des Abtes Wimpert von San Savino bei Piacenza erfolgte Privilegierung dieses Klosters bekannt. ‒ Apostolicae sedis munimen ...

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: Anf. 15. Jh., Piacenza Bibl. com.: Ms. Pallastrelli B2 n. II fol. 21v Drucke: Ughelli, Italia 1II 257, 2II 207; Migne, PL. 139, 1632; Zimmermann, PUU. 893 n. 470. Reg.: J. 3088; JL. 4052; IP. V 501 n. 3; Santifaller, LD. 327. Lit.: Neiske, San Savino in Piacenza 226 f.

Kommentar

Die Urkunde Benedikts VIII. folgt auch in allen Merkwürdigkeiten des Formulars der Vorurkunde n. 812. Ihre Zuweisung in den Pontifikat Benedikts VIII. ergibt sich durch die Nennung des 997‒1031 regierenden Bischofs Siegfried von Piacenza als Petitor. Eine genauere Einreihung des undatierten Privilegs könnte sich aus der Regierungszeit des Abtes Wimpert ergeben, doch ist man darüber nicht unterrichtet. Man weiß nur, daß 1015 ein Abt Petrus das Kloster leitete. Wimpert ist wohl eher dessen Vorgänger als Nachfolger gewesen, der sich gemeinsam mit dem Klostergründer, Bischof Siegfried, um die Erneuerung des Privilegs Gregors V. (n. 812) bemühte. Wie in dieser Urkunde erwähnt auch das Diplom Benedikts VIII. bisher gewährte kaiserliche Privilegien, worunter außer Böhmer-Uhlirz n. 1394 wohl auch MG. DH. II n. 70 zu verstehen sein wird. Aus den genannten Kaiserurkunden läßt sich der damalige Besitzstand des Klosters entnehmen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1091, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1012-00-00_6_0_2_5_0_1145_1091
(Abgerufen am 23.06.2018).