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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) teilt dem Vizegrafen Gauzfred von Bourges (Gosfrido vicecomiti Bituricensi) mit, daß er von der Vertreibung und Behinderung des Erzbischofs Gauzlin (von Bourges) gehört habe, und ermahnt den Vizegrafen mit Zitierung von Bibelstellen (Psalm 82, 13 ff.) bei Strafe der Exkommunikation, den Erzbischof bis zum kommenden Johannestag (24. Juni) in die Stadt Bourges einzulassen. ‒ Gauzlinum archiepiscopum in propria sede ...

Überlieferung/Literatur

Insert: Andreas v. Fleury, Vita Gauzlini 19 (Bautier-Labory 58 f.). Druck: Zimmermann, PUU. 895 n. 471. Reg.: JL. 3995. Lit.: Gall. christ. VIII 1551; Sackur, Cluniacenser II 86; Pfister, Robert le Pieux 190 f.; Berr. Gewalttaten 110 f. u. 122.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Wiederhold, PUU. in Frankreich V 5. Zur Datierung und zur Sache vgl. n. 1116. Dem päpstlichen Befehl wurde laut Ademar v. Chabannes (Chavanon 161 f.) erst nach fünf Jahren, laut der Redaktion C Ademars (Chavanon 162 Anm. t) erst auf Intervention des Abtes Odilo von Cluny (vgl. Hourlier, Odilon 81) Folge geleistet. Dieser Nachricht wird von Bautier-Labory 20 widersprochen. Vgl. jedoch auch Landes, Autour d'Adémar 32 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1117, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1012-00-00_2_0_2_5_0_1172_1117
(Abgerufen am 27.05.2017).