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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Benedikt (VIII.) verleiht dem Kloster Grottaferrata (D. Tusculum) zwei dem klösterlichen Weingut benachbarte Weingärten (duas petias vinearum ... iuxta vineas eiusdem monasterii positas).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Paschalis' II. v. 1116 IV. 24 (IP. II 43 n. † 7). Reg.: IP. II 42 n. *1; T. Minisci, Regesto della Badia di Grottaferrata (Bollettino della Badia greca di Grottaferrata, N. S. 1/1947, 24 n. 2).

Kommentar

Außer in der gefälschten Urkunde Paschalis' II. ist die Schenkung nirgends bezeugt. An der Wahrheit der Berichterstattung hält Kehr in IP. II 42 n. *1 deswegen fest, weil der Fälscher seine Kenntnis aus einer echten, aber heute verlorenen Urkunde Calixts II. (IP. II 43 n. *9) bezogen haben dürfte. Die Zuschreibung der Schenkung zu Benedikt VIII. ergibt sich daraus, daß in der zitierten Urkunde Paschalis' II. auch die Schenkung eines Romanus an das Kloster Grottaferrata erwähnt wird, der in diesem Zusammenhang als germanus prescripti Benedicti papae bezeichnet wird und demnach mit dem Konsul Romanus, dem Bruder Benedikts VIII. und späteren Papst Johannes XIX., identifiziert werden kann. Eine genaue Datierung der Schenkung ist nicht möglich.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1079, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1012-00-00_2_0_2_5_0_1133_1079
(Abgerufen am 27.07.2017).