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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (XVIII.) befiehlt dem Bischof Fulko (von Orléans) (Fulconi episcopo) bei Strafe der Exkommunikation bis zum nächsten Osterfest in Rom zu erscheinen, da durch den Versuch, die Privilegien des Klosters Fleury (D. Orléans) zu verbrennen (dum monasterio sancti Benedicti olim indulta privilegia ardere et destruere voluisti), die römische Kirche selbst beleidigt wurde. Im Falle einer Verhinderung durch Krankheit möge sich der Bischof vertreten und durch Eidschwur entschuldigen lassen. ‒ Quia Romanam ecclesiam ...

Überlieferung/Literatur

Insert: Andreas v. Fleury, Vita Gauzlini 18 (Bautier-Labory 58). Druck: Zimmermann, PUU. 840 n. 440. Reg.: JL. 3960. Lit.: Sackur, Cluniacenser II 86; Pfister, Robert le Pieux 68 u. 316; Chenesseau, L'abbaye de Fleury 22; Schieffer, Legaten 47; Fried, Laienadel und Papst 400.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Ramackers, PUU. in Frankreich VI 13. Zu den in dem undatierten Papstmandat erwähnten Ereignissen und zur Datierung vgl. n. 1026. Ob der Bischof dem päpstlichen Befehl Folge leistete, ist unbekannt. Der Tadel des Papstes findet auch in der Grußformel Ausdruck: neque salutem neque benedictionem.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1029, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1007-00-00_4_0_2_5_0_1081_1029
(Abgerufen am 22.07.2017).