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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (XVIII.) bestätigt dem Abt Giselbert von Sant' Eugenio (bei Siena) (Gisalberto venerabili abbati ... in in iam dicto sancti Eugenii monasterio) wunschgemäß genannte Besitzungen und Zehntrechte seines Klosters. ‒ Quotiens illa a nobis ... Scr. pm. Petri abbatis et canc. s. Lateranensis palatii in men. Nov., ind. V.

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: 1) 1171, Siena Arch. di stato: Dipl. S. Eugenio di Siena 1007. 2) 17. Jh., Rom Bibl. Vat.: Cod. Barb. lat. 3214 fol. 5. Drucke: Pflugk-Harttung, Acta II 60; Zimmermann, PUU. 811 n. 423. Reg.: Pflugk-Harttung, Iter 186 n. 96; JL. 3948; Lisini in Bullet. Senese 13/1906, 505; IP. III 223 n. 1; Schneider, Regestum Senense I 11 n. 27; Santifaller, LD. 323; Santifaller, Elenco 324. Lit.: Kehr, Die ältesten PUU. 26; Kortüm, UrkSprache 227.

Kommentar

Die älteste Abschrift der Urkunde wird im Archiv von Siena unter dem Jahr 1007 verwahrt und auch von Lisini unter diesem Jahr registriert, jedoch muß das Privileg gemäß der angegebenen griechischen Indiktion nach dem Gebrauch der päpstlichen Kanzlei ins Jahr 1006 datiert werden. Die älteste Kopie ist vom Pfalznotar Cianphorinus hergestellt und beglaubigt worden. Pflugk-Harttung, der nach der Abschrift des 17. Jh. edierte, fielen einige Unregelmäßigkeiten auf, so daß er auf Ungenauigkeiten der Kopisten schließen zu können meinte. Doch könnten diese Besonderheiten auch als Eigenheiten des Diktators, des Kanzlers Petrus, erklärt werden, der diese Urkunde wohl in Minuskel geschrieben hat; vgl. Kehr 26 und Rabikauskas, Skriptumzeile 97.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1008, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1006-11-00_1_0_2_5_0_1059_1008
(Abgerufen am 20.01.2017).