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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (XVIII.) erhält einen Brief des Bischofs Fulbert von Chartres (universali papae Io. F. Carnotensium humilis episcopus), worin sich dieser über den Grafen Rudolf (von Bayeux) (comes malefactor Rodulphus nimium vicinus nobis) und dessen Übergriffe auf Kirchengut, über die Ermordung eines Klerikers und die Gefangennahme zweier anderer beschwert, seine Exkommunikation berichtet und darum bittet, den in Rom um Absolution nachsuchenden Grafen nicht ohne Strafe zu lassen. ‒ Gratias omnipotenti Deo ...

Überlieferung/Literatur

Druck: F. Behrends, The Letters and Poems of Fulbert of Chartres (Oxford 1976) 14. Reg.:Lit.: E. Pfister, De Fulberti Carnotensis vita et operibus (1885) 104; F. Behrends, Bishop Fulbert of Chartres (Diss. Chapel Hill 1962) 103 ff.

Kommentar

Der Brief wurde noch in der Diss. von Behrends aufgrund der älteren Edition bei Migne, PL 141, 241 in den Pontifikat Johannes' XIX. datiert. Für die Umdatierung in der Neuedition von Behrends sprach abgesehen von der Reihung der Briefe in der Briefsammlung Fulberts die panegyrische Einleitung des Schreibens, die eher für den Anfang der Regierung Fulberts (seit Okt. 1006) zu passen scheint. Der nächste Brief in der Sammlung muß vor dem 17. Feb. 1008 abgesandt worden sein. Die Identifizierung des Grafen stammt von Pfister, ist jedoch unsicher.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 1007a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1006-00-00_2_0_2_5_0_1058_1007a
(Abgerufen am 23.05.2017).