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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Der von Bischof Bernward von Hildesheim entsandte Presbyter Thangmar von Hildesheim übergibt dem Papst (Silvester II.) in Gegenwart des Kaisers Otto (III.), der sich für die Sache seines Auftraggebers beim Papste einsetzt, die Briefe Bernwards und berichtet über den Zweck seiner Legation, wird diesbezüglich auf die geplante Weihnachtssynode in Todi verwiesen und empfängt von Kaiser und Papst manche Wohltaten (... legationem et scripta tradidit, imperatore clementer apud apostolicum episcopi causam prosequente. Deinde iubetur synodum expectare, quae apud Tudertinam civitatem in natale Domini futura erat, bonis omnibus ex parte utriusque principis opulentissime sustentatus).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Thangmar v. Hildesheim, Vita Bernwardi 34 (MGSS. IV 773). Reg.: Böhmer-Uhlirz n. 1434 b. Lit.: Tschan, Bernward of Hildesheim I 190; Uhlirz, Jahrbücher Otto III. 387; Görich, Gandersheimer Streit 65.

Kommentar

Die Entsendung Thangmars als Vertreter Bernwards erfolgte auf Grund der päpstlichen Ladung (n. 951), wie auch Thangmar kurz vorher berichtet (praecepto videlicet apostolici satisfacere). Über Zeit und Ort des Zusammentreffens mit dem Papste vgl. Böhmer-Uhlirz n. 1434 b. Über die Synode von Todi vgl. n. 957.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 955, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1001-12-19_1_0_2_5_0_1000_955
(Abgerufen am 20.01.2017).