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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Silvester (II.) lädt den Bischof Petrus von Asti in mehreren Schreiben zu einer päpstlichen Synode.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 923. Reg.: IP. VI/2, 173 n. *4.

Kommentar

Über die vergeblichen Bemühungen des Papstes heißt es in n. 923, daß die Zahl der Briefe unbekannt sei, aber schon den päpstlichen Kanzler belaste (... et numerum nesciunt et cancellarium ad defectum premunt); vgl. Breßlau in AUF. 6/1918, 31 u. Jordan Kurie 13 u. Aufsätze 130 zum Aufkommen des Kanzlertitels. Daß die Hinneigung des Bischofs zu Arduin von Ivrea der Grund für die Vorladungen war, vermutet Uhlirz, Jahrbücher Otto III. 565. Die Rechtfertigung des Bischofs sollte wohl vor der für Weihnachten 1000 geplanten römischen Synode erfolgen. Sein Nichterscheinen machte dann die Absendung von n. 923 nötig. Vgl. zur Datierung auch n. 923.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 919, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1000-00-00_7_0_2_5_0_964_919
(Abgerufen am 19.09.2017).