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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Auf Rat und Bitte Papst Silvesters (II.) (consultu et iusta petitione domni Silvestri pape) macht Kaiser Otto III. dem Bischof Notger von Lüttich eine Schenkung zugunsten des Johannesklosters bei Lüttich.

Überlieferung/Literatur

Druck: MG. DO. III n. 240. Reg.: Böhmer-Uhlirz n. 1223 u. n. 1306. Lit.: H. Bloch, Das Diplom Ottos III. für das Johanneskloster bei Lüttich (NA. 23/1898, 145 ff.); Schramm, Briefe Ottos 95.

Kommentar

Vgl. zur Überlieferung des zitierten Diploms Böhmer-Uhlirz n. 1306. Es datiert in der überlieferten Fassung vom 9. Apr. 997, zu welcher Zeit Silvester II. noch nicht Papst war, so daß man zunächst auf ein Falsifikat geschlossen hat. Bloch und Schramm nehmen jedoch ein heute verlorenes Diplom vom Jahre 997 an, das auf Intervention Gerberts von Aurillac ausgestellt wurde und das dann nach dessen Aufstieg zur Papstwürde durch eine Neuausfertigung ersetzt wurde, die verschiedene indessen eingetretene Veränderungen, u. a. auch den Aufstieg Gerberts berücksichtigt habe und als echt anzusprechen sei.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 861, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-04-09_1_0_2_5_0_905_861
(Abgerufen am 27.07.2017).