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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Durch ein Wunder am Betreten der Peterskirche gehindert, beichtet der Rompilger Hugo (von Montboissier) aus der Auvergne dem auf seine Bitte schnell herbeigerufenen Papst Silvester (II.) seine Sünden und verspricht auf Forderung des Papstes zur Satisfaktion die Gründung eines Klosters (in Chiusa) (D. Turin) (Hugo ... tam papam tunc temporis Silvestrum quam ministros altaris sancti evocari exoptat. Quibus clementer venienitbus ... mansuetudinem suppliciter humi prostratus exposcit ... et tantorum criminum reus de constructione unius cenobii ... sponsionem fecit, exigentibus tam memorato papa quam ministris apostolicis).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Chr. monasterii s. Michaelis Clusini 13 (MGSS. XXX 965). Reg.:Lit.: Schwartz-Abegg, San Michele della Chiusa 248; Aronstam, Penitential Pilgrimages 68 f.

Kommentar

Die Gründung des genannten Klosters fällt, wie Abegg 252 ff. beweist, bereits in die Jahre 983‒987. Der durchaus legendäre Bericht von der Beichte Hugos in Rom bringt wohl nur deshalb den Namen des Papstes Silvester, weil dieser vermutlich dem Kloster ein Privileg (n. 864) erteilt hat.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. †863, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-04-00_2_0_2_5_0_907_F863
(Abgerufen am 21.07.2017).