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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Gregor (V.) gewährt dem Maximinkloster bei Trier ein Privileg. Scr. pm. Benedicti scrin. SRE. in men. Jan., ind. XII.

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: Drucke:Reg.: Zimmermann, PUU. 710 n. 364; GP. X/1, 203 n. *9. Lit.: Breßlau, Königs- und Papsturkunden für St. Maximin 60 f.; Oppermann, Urkundenstudien II 70 f.; Wisplinghoff, St. Maximin bei Trier 38, 142 u. 172 f.

Kommentar

Das Papstprivileg, für das heute keine textliche Überlieferung mehr existiert, kann aus der Urkunde Gregors II. für das Maximinkloster vom Jahre 729 (JE. † 2179) erschlossen werden, da es dieser Fälschung als Vorlage gedient haben dürfte. Aus der verlorenen Urkunde wurde vor allem die Skriptumzeile übernommen. Wisplinghoff möchte die gesamte Urk. Gregors u. für Gregor V. in Anspruch nehmen. Ansonsten war das Papstprivileg eine Erneuerung der Urkunden n. 436 und n. 658, mit deren Wortlaut der Hauptteil des Falsifikates übereinstimmt. Bezüglich der von Oppermann und Wisplinghoff ebenfalls angenommenen Verleihung der Pontifikalien an den Abt vgl. aber Ramackers in HZ. 179/1955, 117.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 851, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-01-00_2_0_2_5_0_894_851
(Abgerufen am 21.01.2017).