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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Unter dem Vorsitz des Papstes Gregor (V.) tagt in Beisein des Kaisers Otto III. eine Synode im Petersdom (fuit synodum VII. id. Maias in basilica beati Petri apostolorum principis ante arcam sive altare eius), welche den Streit zwischen Wadald und Arnulf um das Bistum Vich (de episcopio Ausonensi) zugunsten des letzteren entscheidet.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 835. Reg.: JL. I p. 493; Boye, QuKat. 66; Böhmer-Uhlirz n. 1279 b; Martí Bonet, Reg. 404 n. 39. Lit.: Hefele-Leclercq, Hist. des conc. IV 889 f.; Boye, Synoden 156 f., 265 u. 283; Uhlirz, Jahrbücher Otto III. 269 ff.; Wolter, Synoden 158.

Kommentar

Als Teilnehmer der Synode sind aus dem Text von n. 835 außer Kaiser und Papst und den beiden Bewerbern um das Bistum Graf Ermengaud I. von Urgel und eine Klerikerabordnung aus Vich sowie weiters der römische Archidiakon Benedikt, der Oblationar Rotbert und der als Notar fungierende Abt und Kanzler Petrus, außerdem durch die Unterzeichnung von n. 835 noch Bischof Notger von Lüttich und die römischen Diakone Johannes-Homo, Johannes und Benedikt sowie der Stadtpräfekt und Pfalzgraf Johannes bezeugt; vgl. dazu Tangl, Teilnehmer 117 f. Über den Einfluß des Kaisers auf die Verhandlungen vgl. auch Böhmer-Uhlirz n. 1279 c und die dort zitierte Literatur. Über Wadald und über den Streit um das Bistum Vich vgl. n. 680 u. n. 835. Über vermutliche andere Beratungsgegenstände des Konzils vgl. n. 836 u. n. 837.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 834, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0998-05-09_1_0_2_5_0_876_834
(Abgerufen am 11.12.2017).