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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Gregor V. weiht die zur Pfarrkirche erhobene Peterskapelle in Guastalla.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Urbans II. v. 1095 III. 31 (IP. V 408 n. 2); Inschrift des späten 18. Jh. in der Peterskirche von Guastalla (I. Affò, Istoria della città e ducato di Guastalla, I, Guastalla 1785, Nachdruck Bologna 1981, 74). Reg.: JL. *3893; IP. V 408 n. *1; Böhmer-Uhlirz n. 1217 i. Lit: Mercati, Miracula 197 f.; Uhlirz, Jahrbücher Otto III. 232 u. 517.

Kommentar

Über weitere Erwähnungen der Weihe in späteren Papsturkunden vgl. IP. V 408 n. *1. Die Inschrift des 18. Jh. beruht auf den Nachrichten der Papsturkunden und behauptet auf Grund einer falschen Interpretation dieser Urkunden, daß auch bereits Papst Gregor V. die von ihm geweihte Kirche in den päpstlichen Schutz genommen habe. Ein solches Schutzprivileg erteilte aber erst Urban II. In der Inschrift wird als Weihejahr 996 angegeben. Zur richtigen Datierung vgl. aber zuletzt Uhlirz 517. Ende Jan. 997 befand sich der Papst auf der Reise zum Konzil nach Pavia (n. 786), am 24. Jan. nahm er eine Kirchweihe in Reggio vor (n. 781), von wo er sich wohl nach Guastalla begab.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 782, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0997-01-00_1_0_2_5_0_823_782
(Abgerufen am 23.06.2018).