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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (XVI.) erhält die aus einem (römischen) Mausoleum entwendeten Reliquien der antiochenischen Märtyrerin Justina und verwahrt sie in einer Truhe.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Translatio b. Justinae 3 (AASS. Sep. VII 259). Reg.:

Kommentar

Die erwähnten Ereignisse müssen in den kurzen Pontifikat des Gegenpapstes Johannes XVI. datiert werden, da die Translatio im selben Kapitel Kaiser Otto III. erwähnt und den Papst deutlich mit Erzbischof Johannes Philagathos von Piacenza identifiziert, qui tunc apostolicam beati clavigeri Petri regebat cathedram. Die Reliquien der unter Diokletian in Nikomedien verstorbenen Märtyrerin sollen schon im 4. Jh. von römischen Schiffsleuten nach Rom gebracht und hier von der römischen Matrone Rufina beigesetzt worden sein. Zur Kritik vgl. n. 950.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 785, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0997-00-00_1_0_2_5_0_826_785
(Abgerufen am 24.01.2017).