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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Gregor (V.) versucht zweimal, Rom mit Waffengewalt zu erobern, muß sich jedoch beim ersten Mal nach schweren Verlusten wieder zurückziehen, während der zweite Kampf unentschieden endet (bis cum Romanis pugnavit, et prima pugna non sine multorum suorum strage est in fugam conversus, et secunda satis fuerat equales in pugna).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Chr. s. Bartholomaei (MGSS. XXXI 214). Reg.: Graf, Widerstände 21 n. 34; Böhmer-Uhlirz n. 1210 d. Lit.: Schramm, Renovatio I 95; Uhlirz, Jahrbücher Otto III. 231 u. 511 ff.; Zimmermann, Papstabsetzungen 105; Zimmermann, Dunkle Jh. 259; Moehs, Gregorius 42 f.

Kommentar

Laut der späten, aber auf guter Tradition (vgl. Böhmer-Uhlirz) beruhenden Nachricht fanden die vergeblichen Versuche des Papstes knapp nach dessen Vertreibung aus Rom (n. 772) statt und sind demnach mit Uhlirz auf Ende Okt. 996 zu datieren. Wohl erst nach dem Scheitern seiner Bemühungen wandte sich Gregor nach Spoleto, wo ihm größere Hilfe hätte geboten werden können (vgl. n. 766) und wo er dann im Nov. 996 nachweisbar ist; vgl. n. 776.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 774, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0996-10-00_1_0_2_5_0_815_774
(Abgerufen am 20.09.2018).