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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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(Erzbischof) Gerbert (von Reims) teilt dem Papst Johannes (XV.) (Johanni papae) sein Bedauern darüber mit, als Urheber der Wirren (um das Erzbistum Reims) zu gelten (cuiuspiam pervasionis reum videri), und beteuert, daß er niemals der Kirche schaden wollte, jedoch (seinerzeit) den öffentlich als Sünder bekannten (Erzbischof) Arnulf (von Reims) verlassen habe, keineswegs ‒ wie von seinen Feinden behauptet werde ‒ in der Hoffnung, dessen Amt einzunehmen, sondern nur, um nicht fremder Sünden teilhaftig zu werden. ‒ Sanctissimo vestro apostolatui ...

Überlieferung/Literatur

Drucke: Weigle, MG. Briefe II 239 (Epist. 197) (Riché II 524). Reg.:Lit.: Lot, Hugues, Capet 84; Lowis, Church of France 107; Uhlirz, Untersuchungen 176; Zimmermann, Studien 144.

Kommentar

Zur zeitlichen Ansetzung des kurzen, undatierten Rechtfertigungsschreibens vgl. Uhlirz 176. Gerbert wollte dadurch seine Romfahrt vorbereiten, die im Feb. 996 angetreten wurde. Ob das Schreiben Papst Johannes XV. noch erreichte, ist fraglich. Die persönliche Rechtfertigung Gerberts erfolgte vor Papst Gregor V. (vgl. n. 756).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 739, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0995-00-00_1_0_2_5_0_778_739
(Abgerufen am 27.03.2017).