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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (XV.) weiht den Abt Hatto (III.) von Fulda, der ihm Interventionen der Kaiserin Adelheid und des Königs Otto (III.) zugunsten seines Klosters überbringt.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 709 u. n. 723. Reg.: Böhmer-Uhlirz n. 1118 a; GP. IV/4, 373 n. *53. Lit.: Lübeck, Kardinalsornat 33; Lübeck, Abtwahlprivilegien 345; Jörg, Würzburg und Fulda 44; Lübeck, Fuldaer Äbte 77 ff.

Kommentar

Abt Hatto sollte damals in Rom wohl Vorbereitungen zur geplanten Kaiserkrönung Ottos III. treffen. Über das von ihm damals erbetene Papstprivileg vgl. n. 723. Die Privilegierung erfolgte auf Grund von n. 462, das der Abt wohl vorlegte. Lübeck und Jörg verlegen die Ereignisse irrig in den Okt. 995, Lübeck, Abtwahlprivileg 345 Anm. 39 nennt sogar irrig Gregor V. den Ordinator. Von Gregor V. erhielt Hatto das Privileg n. 787.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 722, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0994-10-00_1_0_2_5_0_760_722
(Abgerufen am 19.01.2017).