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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (XV.) gewährt dem Kloster San Benedetto in Salerno ein Privileg über seine Besitzungen und Rechte.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Innonzenz' II. v. 1139 VIII. 20 (IP. VIII 366 n. 7). Reg.: IP. VIII 365 n. *2.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. Kehr in GGN. 1901, 245 und IP. VIII 364 f. In der zitierten Urkunde Innonzenz' II. und ebenso in einer Urkunde Clemens' III. (IP. VIII 366 n. 10) wird das Privileg des Papstes Johannes als Vorurkunde genannt und zwischen die ebenfalls verlorenen Urkunden Agapits II. (n. 192) und Benedikts VIII. (n. 1172) gereiht. Von den in dieser Zeit regierenden Päpsten namens Johannes kommt als Urheber des Diploms wohl am ehesten Johannes XV. in Frage, der mehrmals für Salerno geurkundet hat (vgl. n. 674 u. n. 720). Möglicherweise erfolgte die Privilegierung gleichzeitig mit n. 674. Als im Jahre 1493 die Diplome des Klosters San Benedetto gesammelt und kopiert wurden, fehlte bereits das Johannesprivileg. Dessen Inhalt dürfte im wesentlichen den genannten Nachurkunden entsprochen haben.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 675, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0989-07-00_1_0_2_5_0_711_675
(Abgerufen am 28.03.2017).