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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Graf Oliba (Cabreta von Cerdaña) kommendiert seine Söhne Wifred und Bernhard dem Schutz des Apostels Petrus und der Päpste.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 1182. Reg.: Martí Bonet, Reg. 401 n. 33: Junyent i Subira, Dipl. Oliba 16 n. 10. Lit.: Kehr, Prinzipat 19; Abadal, Comtes catalans 312 f.; Abadal, L'esperit de Cluny 41; Zimmermann, Dunkle Jh. 235.

Kommentar

Oliba verzichtete im Frühjahr 988 auf die Regierung seiner Grafschaften Cerdaña, Berga, Conflent, Fenouillet, Besalú und Ripoll, begab sich nach Italien und starb 990 als Mönch in Montecassino: vgl. Monsalvatje, Noticias I 90 ff.; Sackur, Cluniazenser I 328; Fried, Schutz für Laienfürsten 57 und Ponsich, Conflent 290. In Cerdaña, Berga und Conflent folgte ihm sein Sohn Wifred und in Besalú. Ripoll und Fenouillet Bernhard Tallaferro. Ihre Kommendation an den Papst erfolgte wohl auf der Durchreise des Grafen nach Montecassino in Rom noch während des Jahres 988. Graf Bernhard unterstützte 1017 mit dem Hinweis auf diese Kommendation seine und seines Bruders Bitte. Papst Benedikt VIII. möchte ihnen die Errichtung eines eigenen Bistums in ihrem Herrschaftsgebiet gestatten. In der diesbezüglichen Papsturkunde heißt es über die beiden Brüder: ... hi omnes derelicti simul sub sola tuitione et defensione beati Petri apostoli suique vicarii a piae memoriae patre Oliba comite nobilissimo.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 665, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0988-00-00_1_0_2_5_0_701_665
(Abgerufen am 25.03.2017).