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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Bonifaz (VII.) setzt den Bischof Martin in Subiaco als Abt ein.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Synodus Sublacensis, Index abb., zu 987. Reg.:Lit.: Egidi, Notizie storiche 81; Morghen, Le relazioni 207.

Kommentar

In dem zitierten Werk aus dem Jahre 1674 wird in dem im Anhang abgedruckten Äbteverzeichnis von Subiaco Martin als intrusus a Bonifacio antipapa erwähnt. Das Regestum Sublacense (Allodi-Levi 124) bezeugt, daß am 15. Sep. 984 ein Bischof Martin in Subiaco als Abt wirkte. Seine Einsetzung scheint mit der Restitution Bonifaz' VII. (n. 630) und der Absetzung Johannes' XIV. (n. 631) im Zusammenhang zu stehen und muß daher auf Sommer 984 wohl in die Zeit nach dem Tode Johannes' XIV. (634) datiert werden, als Bonifaz allgemein anerkannter Papst war. Wo Martin Bischof war, läßt sich nicht feststellen. In Subiaco folgte ihm schon im Jahre 985 ein ebenfalls von Bonifaz VII. eingesetzter Bischof Gregor (vgl. n. 639).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 635, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0984-00-00_1_0_2_5_0_669_635
(Abgerufen am 24.01.2017).