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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,5

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Papst Johannes (XIV.) bestätigt dem Abt Ravanger von Echternach (sancte Epternacensis ecclesie) (D. Trier) wunschgemäß und nach dem Vorbild Papst Benedikts VII. (n. 540) die Besitzungen seines Klosters und verbietet deren Wegnahme mit Androhung des Anathems. ‒ Quoniam semper sunt concedenda ...

Überlieferung/Literatur

Org.: Kop.: 1) 13. Jh., Gotha LBibl.: M 171 fol. 108. 2) Ende 16. Jh., Luxemburg Großherzogliches Inst.: Cod. Neyen fol. 85v. Drucke: Brackmann in GGN. 1904, 120; Wampach, Gesch. Echternach I/2, 278; Zimmermann, PUU. 549 n. 281. Reg.: F. X. Würdt-Paquet, Liber aureus de l'abbaye d'Echternach (Publications de la société pour la recherche et la conservation des monuments historiques dans le Grand-Duché de Luxembourg 16/1860, 23); Santifaller, LD. 320; GP. X/1, 265 n. 4. Lit.: A. Reiners, Die St. Willibrordi-Stiftung Echternach, II (1897) 31; Wampach, Gesch. Echternach I/1, 222.

Kommentar

Die undatierte Papsturkunde kann wegen der Regierungszeit des Abtes Ravanger (973‒1007) auch den Päpsten Johannes XV., Johannes XVI., Johannes XVII. und Johannes XVIII. zugeschrieben werden. Zur Zeit Johannes' XV. erhielt Ravanger durch Otto III. eine Bestätigung der Klosterprivilegien (Böhmer-Uhlirz n. 1057). So denkt auch Brackmann an Johannes XV. als Urheber des Papstprivilegs. Wegen der Nennung Benedikts VII. als Vorgänger des ausstellenden Papstes (predecessoris nostri) ist aber wohl eher mit Wampach Johannes XIV. anzunehmen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,5 n. 622, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0983-00-00_1_0_2_5_0_656_622
(Abgerufen am 25.03.2017).